Montenegro – Land der schwarzen Berge

15. Mai 2019 Places

Atemberaubend schöne Bergketten, freundliche Straßenhunde, hausgemachter Schnaps zur Vorspeise, gigantische Mahlzeiten und gastfreundliche Bewohner: Das alles und noch viel mehr macht den kleinen Balkanstaat an der Adriaküste aus. Montenegro ist ein absolut empfehlenswerter Geheimtipp.

Unsere einwöchige Tour wurde von Montenegro Eco Adventures geplant und organisiert. Die Agentur fokussiert sich auf nachhaltigen Tourismus und ermöglichte es uns, das Land in seiner wahren Schönheit, abseits von Massentourismus, kennenzulernen.

Tag 1:
Wir flogen an einem Samstagmorgen von Wien noch Podgorica. Der Flug dauert ca. 1 1/4 Stunden. Am Flughafen holten wir unser Mietauto ab und machten uns gleich auf den Weg zum serbisch-orthodoxen Kloster Ostrog am Abhang des Prekornica-Gebirges. Bei der Hinfahrt offenbarte sich uns zum ersten Mal die wunderschöne Berglandschaft Montenegros.

Unsere ersten zwei Nächte verbrachten wir in Marc’s Palace. Seine Frau kochte uns am ersten Abend ein klassisch montenegrinisches Abendessen und natürlich gab es dazu hausgemachten Schnaps.

Tag 2:
Am zweiten Tag fuhren wir zum ‘Schwarzen See’ im Durmitor Nationalpark. Wir umrundeten ihn und gönnten uns danach wieder mal eine klassische montenegrinische Vor- bzw Nachspeise: Priganice mit Honig.

Nachmittags folgte eines unserer Highlights dieser Reise. Wir fuhren auf einen kleinen Bauernhof in der Nähe von Nikšić, wo uns der Hausherr ein ‘Lamm unter der Glocke’ zubereitete. Nach diesem großartigen Mittag- bzw. Abendessen durften wir uns noch das Grundstück der Familie ansehen, und natürlich wieder den hausgebrannten Schnaps verkosten.

Tag 3:
Von Nikšić fuhren wir weiter nach Kotor, eine alte Handels- und Hafenstadt an der Küste Montenegros.

Von Kotor ist es eine ca. 20-minütige Autofahrt nach Perast. Hier fuhren wir mit einem kleinen Boot auf die künstliche Insel Gospa od Skrpjela um das darauf stehende Kloster zu besichtigen.

Unsere zweite Unterkunft war das malerische Klinci Village. Der Besitzer des Dorfes hatte dieses vor einigen Jahren gekauft und damit wieder in seinen Familienbesitz zurück geholt. Seitdem arbeitet er daran, die leicht verfallenen Häuser zu renovieren und das gesamte Dorf wieder im alten Glanz erstrahlen zu lassen.

Tag 4:
Nach einer kurzen Tour durch Klinci Village fuhren wir an den Strand, wo wir ein kleines Boot bestiegen. Es folgte eine circa zweistündige Bootsfahrt entlang der Küste. Eigentlich wollten wir in die bekannte Blaue Grotte hineinfahren, doch aufgrund des hohen Wellengangs sah unser Bootsfahrer das als nicht sicher genug an. Dennoch war die Bootsfahrt sehr schön und wir bekamen ein gutes Bild von der Bucht. Nach der Bootsfahrt machten wir uns erneut auf den Weg nach Kotor, um die Stadt auch bei Schönwetter zu erleben.

Tag 5:
Heute verließen wir Klinci Village und fuhren nach Cetinje, die ehemalige Hauptstadt Montenegros. Von dort ging es weiter zum Grundstück eines Imkers, der uns ein bisschen etwas über sein Handwerk erzählte und uns anschließend zum Essen einlud.

Unsere Unterkunft lag diesmal in der Nähe von Virpazar, ein kleiner Ort am Skadar See. Unser Gastgeber zeigte uns voller Stolz sein kleines Weingut und lud uns eines Abends auch zu einer Verkostung ein.

Tag 6:
Den sechsten Tag verbrachten wir großteils am Wasser. Wir fuhren von Virpazar mit einem Boot auf den Skadar See. Der See ist unfassbar schön. Besonders beeindruckend sind die Felder an Seerosenblättern, die sich über das Wasser ausbreiten. Wir legten zwischenzeitlich bei einem kleinen Fischerdorf an, wo uns ein älteres Ehepaar frischen Fisch servierte.

Tag 7:
An unserem letzten Tag fuhren wir wieder zurück Richtung Podgorica und machten dazwischen kurz bei der Mrtvica-Schlucht Halt. Wir wanderten für einige Stunden durch die Schlucht und genossen das Naturschauspiel rund um uns.

Unseren letzten Abend verbrachten wir in Podogrica, beziehungsweise in einem Restaurant ein bisschen außerhalb. Im ‘Restoran Niagara’ ließen wir den Urlaub bei klassisch montenegrinischen Gerichten ausklingen.

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