Goodbye Canada!

21. Dezember 2016 Places, Vancouver, Van_Dezember

Ein Abschied schmerzt immer, auch wenn man sich schon lange darauf freut. – Arthur Schnitzler

Montag, 19.12.2016

Abschieds- und Geburtstagparty

Am Montag feierten wir meinen Abschied und Sarah’s 28. Geburtstag. Sarah lud uns alle zu Lasagne zu sich nach Hause ein, wo wir auch unsere Secret Santa Geschenke austauschten.
Danach fuhren wir ins Fantacity, eine Karaokebar an der Robson Street, in der wir uns einen eigenen Raum mieteten und uns die Seele aus dem Leib sangen 🙂


Dienstag, 20.12.2016

Brunch zum Abschied & Justin Trudeau

An meinem aller aller aller aller letzten Tag in Vancouver luden mich Ali und Dionne auf einen Abschiedsbrunch in Ricky’s Diner ein.

Auf dem Heimweg passierte mir dann noch etwas komplett VerrĂŒcktes. Ich passierte eine Menschentraube an Journalisten und Schaulustigen, die vor einem Hotel auf etwas zu warten schienen. Als ich nachfragte wurde mir erklĂ€rt, dass Justin Trudeau angeblich gleich hier auftauchen wĂŒrde. Keine zwei Minuten spĂ€ter fuhr tatsĂ€chlich eine Limousine vor und Justin Trudeau, der attraktive Premiereminister von Kanada stieg aus und winkte uns zu.
Das nenne ich mal einen gelungenen Abschied 😉


Mittwoch, 21.12.2016

Goodbye, Vancouver

115 Tage sind vergangen, seit ich das erste Mal kanadischen Boden betreten habe. In meiner ersten Woche habe ich mich in der eigenen Nachbarschaft verlaufen und euphorisch ĂŒber jedes Eichhörnchen gejubelt, das mir ĂŒber den Weg gelaufen ist. Vancouver war fĂŒr mich nicht mehr als eine kanadische Stadt, in die es mich Dank meiner FH verschlagen hatte. Nach vier Monaten in Vancouver habe ich mich Hals ĂŒber Kopf in diese Stadt verliebt und es fĂ€llt mir richtig schwer, sie wieder zu verlassen.

Im Ausland zu leben – egal ob zwölf, sechs oder vier Monate – bedeutet, dass man sich in diesem Zeitraum ein Leben, einen Freundeskreis und eine Routine aufbaut. Alles was in den ersten Wochen aufregend und neu ist, wird irgendwann ganz normal. Der Einkauf in Vancouvers gigantischen SupermĂ€rkten hat mich anfangs ein bis zwei Stunden gekostet. Mittlerweile hab’ ich das in 20 Minuten erledigt. Die stĂ€ndige Angst, nicht mehr nach Hause zu finden hat sich innerhalb des ersten Monats gelegt und inzwischen kenne ich das Bus- und Skytrainsystem von Vancouver besser als viele Vancouverites.

Doch die Zeit sitzt einem stets im Nacken und unbewusst habe ich immer wieder die Wochen und Tage gezĂ€hlt, die mir noch ĂŒbrig blieben. RĂŒckblickend sind die letzten vier Monate wie im Flug vergangen! Ich hab das GefĂŒhl, dass ich das alles nur getrĂ€umt habe, weil es mir so unrealistisch vorkommt, dass ich wirklich schon wieder nach Hause fliege.

Dieses Video ist eine kleine Zusammenfassung der unzĂ€hligen Erinnerungen und Erlebnisse der letzten vier Monate – gekĂŒrzt auf acht Minuten 🙂

Vancouver from Isabella Sophia on Vimeo.

Es fĂ€llt mir wirklich schwer, mich von meinem kanadischen Leben zu verabschieden, das ich mir in den letzten vier Monaten StĂŒck fĂŒr StĂŒck aufgebaut habe. Dennoch freue ich mich einfach unglaublich auf all die lieben Menschen, die in Österreich auf mich warten. Mal wieder habe ich gelernt, wie gerne ich mein Zuhause, meine Familie und meine Freunde habe und wie sehr mir all das fehlt, wenn ich weg bin.

Mit diesen Worten beende ich hiermit mein kanadisches Abenteuer, bedanke mich bei allen, die meine wöchentlichen Updates hier gelesen haben und bin sicher, dass die nĂ€chste Reise nicht lange auf sich warten lĂ€sst 🙂

See you soon, Vancouver! I’ll miss you!

Abschied

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